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Das deutsch-französische Blog einer reisenden Familie

22/07/2014

Langsamer Abschied von Danzig

Heute ist unser letzter kompletter Tag, den wir in Danzig bzw. in Polen verbringen. SIE und ER sind ein wenig wehmütig.

Dennoch noch einmal vormittags Tourismus, bevor es dann nachmittags bereits ans Aufräumen und Kofferpacken geht.

Zuerst aber noch Tourismus.

Das hieß zuerst nochmals in eine Kirche. Nämlich diejenige, in der SIE und ER abends im Konzert waren: Sankt Johannes. Eine Kirche, die als solche nicht mehr genutzt wird, sondern als Kulturzentrum Verwendung findet. Deshalb dort auch des abends die Konzerte.

Aber SIE war noch an einer Ausstellung kaschubischer Textilien interessiert, die dort während der Konzertreihe zu finden ist. Hier eine kleine Auswahl:

Gleichzeitig war noch ein wenig des ursprünglichen Innenlebens der Kirche zu sehen, von dem einiges auch den großen Zwerginnen recht gut gefiel (KUSCHELMAUS hat sogar die folgenden Bilder gemacht):
Danach gings dann zu einer weiteren touristischen Attraktion Danzigs, der Artus-Hof.

SIE musste ein wenig geschoben werden, denn SIE war nicht so an "Ritterzeugs" interessiert.

Aber damit hat es eigentlich gar nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um ein großartiges Empfangsgebäude der mittelalterlichen Bürgerschaft mit einem üppig ausgestalteten Saal, bei dem ER mit Hirschen, die aus der Wand springen, und schönen Schiffsmodellen an der Decke sowohl die Zwerginnen wie auch SIE begeistern konnte.

Danach wollte SIE nochmals ins Uphagen-Haus, da wir bei unserem ersten Besuch dort nicht fotographieren konnten (die Batterie war ja leer).

SIE mit Fotoapparat ins Uphagen-Haus, hier einige der "Jagdtrophäen":

 

ER mit den Zwerginnen in ein kleines Kaffee. Ausbeute für die Zwerginnen: Orangensaft und mit Schokolade umhüllte Trauben, ER 'nen Cappucino. Diesmal keine Tante Klementine. Musterkinder.


Danach dann ging es zum Mittagessen noch einmal in ein Restaurant, dann kleine Siesta und Gouter, bevor wir zu packen anfingen.

Ach ja, dann kam was Schlimmes für SIE. Denn ein klein wenig Shopping haben wir dann doch noch gemacht. Uns hat die kaschubischen Kunst so gut gefallen, dass für die Zwerginnen noch jeweils ein Kleid raussprang.

Und für mich gab's in der Markthalle eine Jacke, die super schön aussah und - nach längerem Abwägen - Wert war, um die Ostsee getragen zu werden.

SIE hatte leider nichts gefunden. Ein klein wenig wurde den tollen Möglichkeiten in Poznan nachgetrauert (COS). Aber wir sind ja noch nicht am Ende unserer Reise. Und vielleicht bietet ja Schweden etwas für SIE.

Ach, morgen Abend werden wir die Fähre nach Stockholm nehmen. Und wir sind uns nicht sicher, ob es da WLAN gibt. Also nicht wundern, wenn wir uns nicht melden.

Anbei noch die kaschubischen Kleidchen für KUSCHELMAUS und WUSEL, hübsch, nicht wahr (Galeria sztuki kaszubskief)

 

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