Der heutige Tag war eher ein "Funktionstag".
Vormittags hieß es aufräumen und Rucksäcke packen. Irgendwie gehen die immer schwerer zu, obwohl keine neuen Sachen dazukommen. Oder wenigstens fast keine neuen Sachen.
Den überwiegenden Teil der Tallinner Einkäufe haben wir in zwei Kartons gepackt und dann gings zur Post. Die war ja nur ums Eck, so dass ER nicht zu weit tragen musste. Dort dauerte es dann etwas, denn das Versenden von Päckchen ins Ausland ist wohl nicht ganz usus. Die nette Dame musste sogar einmal anrufen, da sie nicht genau wusste, wie sie alle Felder im Computer ausfüllen sollte.
Nach dem Verzehren der Reste aus dem Kühlschrank ging es dann erneut mit einem Taxi zum Omnibusijaam (Busterminal), wo wir den Bus nach Pärnu bestiegen. Ging ohne Probleme, da wir ja bereits die Fahrkarten im Voraus gekauft hatten. Außerdem waren Pinguine und ein Eisbär abgebildet, was unseren Zwerginnen gefiel, was aber nicht zum derzeitgen Wetter passt.
Eine größere Reisegruppe junger Leute waren ebenfalls Deutsche, dem Dialekt zufolge aus Mannheim. Wir sind somit nicht die einzigen, die den Bus als Fortbwegungsmittel gefunden haben.
Die Busfahrt (etwas weniger als zwei Stunden) verlief problemlos. Ein moderner, klimatisierter (ein Muss in diesen tropischen Gefilden) Reisebus führte bei den Zwerginnen wie auch uns rasch zum Einschlafen, so dass wir von der Landschaft nicht sehr viel mitbekamen.
In Pärnu angekommen, holte uns die Mutter des Wohnungsbesitzers am Busbahnhof ab. Sie fragte uns, ob wir russisch sprechen, da ihr Englisch nicht so toll sei. Sie erklärte uns dann aber ohne Pause alles Wissenswerte auf dem Weg zur Wohnung. Und nach wenigen hundert Metern erreichten wir diese dann, in der wir die nächsten vier Tage unsere Zelte aufschlagen.
Den Tagesabschluss machten wir in einem Shopping-Center wiederum nur einige hundert Meter von unserer Wohnung entfernt (Pärnu ist doch vergleichsweise klein).
Gouter in einem kleinen Cafe (Eis-Smoothies für alle) und Einkaufen in einem Supermarkt für die kommenden Tage. "Leider" befinden sich in dem Einkaufszentrum auch Modegschäfte, so dass wir es uns nicht nehmen ließen, noch eine Kleinigkeit zu shoppen (aber nur eine Kleinigkeit). Und dies nur, um der Hitze aus dem Weg zu gehen.
Wenn die tropischen Temperaturen weiter so anhalten, dann müssen wir wohl morgen zum Strand (trotz Sand). Schauen wir mal :-)

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